Segeltörn auf dem Ijsselmeer

Erlebnisfreizeit für Jugendliche

Nach neun Jahren Jugendfreizeit auf festem Land, wagten es die Jugendpflegen der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe und der Stadt Gau-Algesheim in diesem Jahr zum ersten Mal auf das Wasser. Sie kaperten für die Jugendlichen und ihre Betreuer  einen Zweimastklipper namens Zeester (Seestern) und starteten ihre Reise bei schönstem Sonnenschein. Nach einer kleinen Knotenkunde und der Einweisung des Maats, legte die Gruppe in Lemmer (Stadt am Ijsselmeer in NL) ab und das Segeln konnte beginnen. Die gesamte Mannschaft zog erst das Großsegel hoch, danach auch Fock- und Besansegel. So konnte der Wind die Zeester antreiben und die Reise so richtig an Fahrt aufnehmen.

Alle Technik und Handys wurden zur Seite gelegt - die Segler hatten nun etwas Zeit, sich zu sonnen, zu unterhalten und zu spielen. Solange, bis der Skipper zur Wende rief und die Jugendlichen gemeinsam mit dem Maat immer mal wieder die Fahrtrichtung wechseln mussten, um trotz Gegenwind ans Ziel zu gelangen.  In den kommenden Tagen fuhr die Zeester weitere Häfen an: Enkhuizen, Hoorn und Medemblik.

Am heißesten Tag des Segeltörns legte der Skipper mitten auf dem Ijsselmeer einen Zwischenstopp ein. Die Jugendlichen konnten nun direkt vom Deck des Schiffes ins Wasser springen und sich erfrischen. Auch nach Ankunft in den jeweiligen Häfen hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich im Hafenbecken oder am Strand abzukühlen. Nach ein paar tollen Sonnentagen, erfuhr die Gruppe, was es bedeutet mit starkem Wind und Böen aus Regen und Hagel über das Ijsselmeer zu segeln. Die Böen erzeugten so große Wellen, dass das Boot zu schaukeln begann. Spätestens jetzt war es auch dem letzten klar: „Wir befinden uns auf einem Segelboot.“ Aufrechtes Laufen an Deck wurde immer schwieriger und nicht nur der Regen, sondern auch so manche Wellen, die über das Deck schlugen, sorgten für eine kalt-feuchte Abkühlung. Der hohe Wellengang wurde von den meisten gut weggesteckt. Doch als sich die Abenteurer am Nachmittag an Land zu Gemeinschaftsspielen oder einem Einkaufsbummel in den Haferstädtchen trafen, hielt das Schaukeln in den Beinen weiter an.

Nach einer Woche auf engstem Raum mit den Jugendlichen, den Betreuern, Skipper und Maat und deren zwei Hunde waren zwar alle froh wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren, dennoch sehnen sich zurück auf eine ausgeglichene, vielseitige und spannende Freizeit.

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Ein besonderer Dank gilt Innogy SE, welche die Fahrt finanziell unterstützte.







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